Photographie im Netz #2

Die interessantesten Beiträge der letzten Woche, so richtig viel los war nicht.

  • Boris Burow beschreibt auf Basic thinking die Entscheidung eines schwedischen Gerichts zum Thema Panoramafreiheit. Ich hatte eigentlich gedacht, das Thema sei durch, aber Pustekuchen.
    Felix Meyer, ein Magdeburger Photograph, hat einige Photos aus Amrum in sein Portfolio eingestellt.
  • Auf Blende 8 gibt es jetzt ein Video zum Thema „Mit Available Light ein Stillleben inszenieren„. Thomas Kuhn Anleitungen sind immer recht gut nachzuvollziehen und lohnen sich!
  • Bei COOPH werden Arbeiten von Jason Peterson vorgestellt, er photographiert Schwarz-Weiß. Mir gefallen seine Aufnahmen.

Ansonsten sind diese Woche meine Aufnahmen aus München gekommen. Sie müssen jetzt noch gerahmt werden und dann fehlt noch ein gutes Plätzchen.

Photographie im Netz #1

In der letzten Woche haben mich diese Artikel zum Thema Photographie besonders angesprochen:

  • Bei gwegner gab es Folge 8 der Reihe „Diana lernt Fotografieren“ zum Thema „Blaue Stunde und Nachtfotografie“. Ein Bereich, den ich persönlich sehr spannend finde. Im Januar hatte ich eigene Versuche in der Münchener U-Bahn gemacht. Vier Photos sind recht gut gelungen. Wenn ihr den Artikel lest, sollte euch der „M-Modus“ eurer Kamera und auch das Histogramm nicht unbekannt sein.
  • Der Rheinwerk-Verlag hat letzte Woche Folge 161 seines Foto-Podcasts „Blende 8“ veröffentlicht. Thema ist „Schärfentiefe“. Thomas Kuhn führt in bewährter Weise durch die Folge und erklärt Dinge wie Zerstreuungskreis, Bildebene und viele mehr. Blende 8 gehört seit einigen Jahren zu den Podcasts, die ich wirklich regelmäßig sehe, die Tipps sind von Moderator zu Moderator unterschiedlich gut, Thomas Kuhn gehört sicher zu den besten.
  • Ein anderer Podcast (allerdings in Englisch), den ich immer wieder gerne sehe ist „Professional Photography Tips“ von Joshua Cripps. In seiner neusten Folge zeigt er, wie er Landschaftsphotos in Lightroom nachbearbeitet.
  • Sandra Luoni zeigt auf „DIY Photography“, wie man sich aus Strohhalmen einen Gitteraufsatz für ein Blitzgerät baut.
  • Seit kurzem bietet google die Nik Plugin-Collection für Photoshop und Lightroom zum kostenlosen Download an (hier der Download bei google für OS X und Windows). Eine kurze Einführung in den Gebrauch der Plugins liefert der YouTube-Kanal von „Photos in Color“. Ich verlinke hier einmal die Einführung und die Installationsanweisung, die restlichen Folgen zu allen sieben Plugins könnt ihr in der Seitenleiste aufrufen.
  • Ein wirklich schönes Photo hat diese Woche auch „Dailyoverview“ im Angebot. Es zeigt eine Autobahnkreuzung in Doha.
  • Nicht im Netz, aber besonders schön, war am Freitag die Eröffnung der Ausstellung „Zen-Fotografie, das eine ohne das Andere…“ in der Vinothek Taubenmühle in Bad Neustadt. Dagmar Derbort stellt hier bis zum 03.07.2016 Bilder und Drucke aus. Wer sich vorher informieren will (oder einfach zu weit weg wohnt), der kann sich auf der Website der Photographin einen Überblick verschaffen. Die Bilder rund um das Thema „Wasser“ sind übrigens nicht nachbearbeitet! Den Link zum Bericht der örtlichen Presse stelle ich hier ein, sobald der Artikel im Netz erschienen ist. Hier geht es zur Berichterstattung.

Erste Woche Schule nach dem Sabbatical

Ich bin wieder da. Ein Jahr waren wir unterwegs – nicht immer, aber viel. In Neuseeland hat es uns besonders gut gefallen. Natur und Menschen sind dort wirklich einzigartig, wir kommen bestimmt wieder. Mittlerweile habe ich meine Reiseberichte hier im Blog freigeschaltet, wer also mag, kann unsere Reise ein wenig nachvollziehen. Geschrieben hatte ich das für Eltern, Geschwister und Freunde.
Seit Montag bin ich also wieder ganz regulär im Schuldienst und was soll ich sagen, die Realität hat mich schneller eingeholt als ich gehofft hatte.
Eine siebte, eine achte und eine elfte Klasse in Deutsch, wenig Geschichte, drei Stunden Ethik und Projektarbeit stehen auf meinem Stundenplan. Kein Sozialkunde. In den beiden kleinen Deutschklassen gibt es einen neuen Lehrplan, das ist für mich alles noch ein wenig unübersichtlich. Klassenleiter der 8b bin ich auch, meine Laptopklasse. Die erste Woche haben wir gebraucht, um alle Schüler ins Netz zu bekommen und unser gemeinsames Netzlaufwerk zu verbinden (ich nenne es „Dirk“, das macht es für die Schüler leichter). Diese Stunden haben mich gleich wieder auf den Boden geholt. Es fehlen Kabel, Dirk weigert sich, einen Schüler zu erkennen, eine Schülerin hat einen Laptop ohne Netzwerkanschluss.
Die Klasse an sich macht einen recht netten Eindruck, sie ist aus unseren zwei Siebten vom Vorjahr zusammengesetzt. Es gibt auch zwei Quereinsteiger von der Realschule. Mal sehen, wie sich das einspielt, ich bin ganz optimistisch. Nächste Woche gibt es dann gleich den Klassenelternabend.
Ansonsten ist in meiner Schule vieles gleich geblieben, bei manchen Dingen bin ich froh, bei anderen nicht. Wir haben ein neues Lehrerzimmer, das ich als recht eng empfinde. Dafür gibt es jetzt einen Arbeitsraum mit Pcs und der Möglichkeit, eigene Rechner mitzubringen. Hier wird sich erst noch zeigen, ob das funktioniert.
Aus Datenschutzgünden muss unser Lehrerzimmer jetzt immer verschlossen sein, es gibt an der Tür nur noch einen Knauf und keinen Drücker mehr, so dass jeder seinen Schlüssel braucht. Das ist wenig praktikabel und führte schon zu einem Keil und einer Kiste als Türstopper und der Idee, einen Gummi um die Garnitur zu wickeln. Die Vorschrift ist also völlig kontraproduktiv. Die Tür steht jetzt (aus Datenschutzgründen) auf, während sie früher wenigstens geschlossen (aber nicht verschlossen) war. Dass uns die NSA ausspioniert ist dagegen offenbar völlig legal.