Photographie im Netz #2

Die interessantesten Beiträge der letzten Woche, so richtig viel los war nicht.

  • Boris Burow beschreibt auf Basic thinking die Entscheidung eines schwedischen Gerichts zum Thema Panoramafreiheit. Ich hatte eigentlich gedacht, das Thema sei durch, aber Pustekuchen.
    Felix Meyer, ein Magdeburger Photograph, hat einige Photos aus Amrum in sein Portfolio eingestellt.
  • Auf Blende 8 gibt es jetzt ein Video zum Thema „Mit Available Light ein Stillleben inszenieren„. Thomas Kuhn Anleitungen sind immer recht gut nachzuvollziehen und lohnen sich!
  • Bei COOPH werden Arbeiten von Jason Peterson vorgestellt, er photographiert Schwarz-Weiß. Mir gefallen seine Aufnahmen.

Ansonsten sind diese Woche meine Aufnahmen aus München gekommen. Sie müssen jetzt noch gerahmt werden und dann fehlt noch ein gutes Plätzchen.

Erste Woche Schule nach dem Sabbatical

Ich bin wieder da. Ein Jahr waren wir unterwegs – nicht immer, aber viel. In Neuseeland hat es uns besonders gut gefallen. Natur und Menschen sind dort wirklich einzigartig, wir kommen bestimmt wieder. Mittlerweile habe ich meine Reiseberichte hier im Blog freigeschaltet, wer also mag, kann unsere Reise ein wenig nachvollziehen. Geschrieben hatte ich das für Eltern, Geschwister und Freunde.
Seit Montag bin ich also wieder ganz regulär im Schuldienst und was soll ich sagen, die Realität hat mich schneller eingeholt als ich gehofft hatte.
Eine siebte, eine achte und eine elfte Klasse in Deutsch, wenig Geschichte, drei Stunden Ethik und Projektarbeit stehen auf meinem Stundenplan. Kein Sozialkunde. In den beiden kleinen Deutschklassen gibt es einen neuen Lehrplan, das ist für mich alles noch ein wenig unübersichtlich. Klassenleiter der 8b bin ich auch, meine Laptopklasse. Die erste Woche haben wir gebraucht, um alle Schüler ins Netz zu bekommen und unser gemeinsames Netzlaufwerk zu verbinden (ich nenne es „Dirk“, das macht es für die Schüler leichter). Diese Stunden haben mich gleich wieder auf den Boden geholt. Es fehlen Kabel, Dirk weigert sich, einen Schüler zu erkennen, eine Schülerin hat einen Laptop ohne Netzwerkanschluss.
Die Klasse an sich macht einen recht netten Eindruck, sie ist aus unseren zwei Siebten vom Vorjahr zusammengesetzt. Es gibt auch zwei Quereinsteiger von der Realschule. Mal sehen, wie sich das einspielt, ich bin ganz optimistisch. Nächste Woche gibt es dann gleich den Klassenelternabend.
Ansonsten ist in meiner Schule vieles gleich geblieben, bei manchen Dingen bin ich froh, bei anderen nicht. Wir haben ein neues Lehrerzimmer, das ich als recht eng empfinde. Dafür gibt es jetzt einen Arbeitsraum mit Pcs und der Möglichkeit, eigene Rechner mitzubringen. Hier wird sich erst noch zeigen, ob das funktioniert.
Aus Datenschutzgünden muss unser Lehrerzimmer jetzt immer verschlossen sein, es gibt an der Tür nur noch einen Knauf und keinen Drücker mehr, so dass jeder seinen Schlüssel braucht. Das ist wenig praktikabel und führte schon zu einem Keil und einer Kiste als Türstopper und der Idee, einen Gummi um die Garnitur zu wickeln. Die Vorschrift ist also völlig kontraproduktiv. Die Tür steht jetzt (aus Datenschutzgründen) auf, während sie früher wenigstens geschlossen (aber nicht verschlossen) war. Dass uns die NSA ausspioniert ist dagegen offenbar völlig legal.

Ab morgen geht es wieder los

So, die Pause hier hat lange genug gedauert. Es war einfach viel zu tun und dann hatte ich auch ein kleines Motivationsloch. Ab morgen werde ich wieder regelmäßig schreiben. Mittlerweile hat sich einiges an meiner Arbeit geändert. Die Schülerzeitung ist nicht mehr mein Projekt, ich habe aber einen tollen Kollegen als Nachfolger, der mit viel Engagement und Pepp in die Arbeit eingestiegen ist. Auch die Streitschlichter an der Schule habe ich abgegeben. Die Arbeiten an der neuen Schulhomepage sind soweit erst einmal abgeschlossen, die Seite ist online und sieht schon ganz ordentlich aus. Wir werden ab nächstem Schuljahr eine Notebookklasse an der Schule haben, die Vorbereitungen sind bereits angelaufen. Darüber werde ich sicher berichten. Dazu zählt auch eine schulinterne Fortbildung zum Thema „Moodle“, die ab Januar an meiner Schule laufen wird und die ich betreuen werde. Das wird sicher interessant, weil ich zum ersten Mal beim Thema Moodle die Fronten wechsle und als Moderator arbeiten werde.

Zwei weitere Kollegen, unser MIB (der Medienbeauftragte der Regierung von Unterfranken) und ich sitzen gerade über einem Konzept, wie man in Unterfranken den beruflichen Schulen eine Moodle-Plattform zur Verfügung stellen kann. Auch darüber will ich schreiben, auch wenn die Arbeit zurzeit eher frustrierend als erfolgsversprechend ist.

Die Zusammenlegung mit meiner privaten Seite war doch keine gute Idee, ich werde also die Seiten wieder trennen. Bis aber die „neue“ Seite stephan-holze.de online geht, dürfte noch ein wenig Zeit ins Land gehen. Die privaten Artikel hier werden dennoch bald verschwinden. Darüber hinaus müssen auch noch ein paar technische Probleme mit dieser und der anderen Seite geklärt werden. Die Umstellung von Windows auf Mac bereitet mir noch ein paar kleine Probleme, einige Programme gibt es nicht für den Mac (unseren Notenmanager zum Beispiel), andere würde ich gerne ersetzen, finde aber (noch) keinen passenden Ersatz. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal sagen werde, dass ein Programm von Microsoft nicht so leicht ersetzt werden kann. Konkret geht es um den LifeWriter, mit dem man offline Blogeinträge vorbereiten kann. Mit dem Mac habe ich bereits MarsEdit, Ecto und Blogo getestet. Die 30 Tage Testversion von Blogo waren leider bereits nach einem Tag abgelaufen, ein wirklicher Test war so nicht möglich. Schade, denn Blogo hatte eigentlich einen guten Eindruck gemacht. MarsEdit hatte zu wenige Funktionen und Ecto hat Probleme, die xml-Verbindung zu einem Blog aufzubauen. So lange sich also nichts ergibt, werde ich weiterhin im Backende von WordPress arbeiten.

Ab Freitag geht es also wieder los. Ich freue mich auf Kommentare und Anmerkungen.