Während der Prüfungszeit kam mein neues MacBook Pro (13“) an. Fataler Zeitpunkt! Mittlerweile arbeite ich seit acht Wochen mit dem Laptop und möchte einmal über meine ersten Erfahrungen berichten. Damit ich einigermaßen mit der Schule kompatibel bin, habe ich mir auch iWork zugelegt. Das bedeutet, ich kann Dateien im Word, Excel und Powerpointformat öffnen (das geht auch ohne iWork) und auch sichern (das geht nur mit iWork). Mittlerweile habe ich mit VirtualBox auch ein XP auf dem Notebook laufen, denn einige Programme, die ich für die Schule brauche, sind nicht für OS X zu haben. Dazu zählt unser Notenmanager. Hier könnte es noch zu Problemen kommen, denn ich brauche eine USB-Unterstützung, damit ich per Stick meine Noten in das Schulsystem einlesen kann.

Der Umstieg auf ein anderes Betriebssystem ist recht problemlos gelaufen, hier hatte ich doch einige Bedenken, immerhin arbeite ich seit über zwanzig Jahren mit Windows. Bei iWork ist mir das auch erheblich schwerer gefallen als mit dem Komplettsystem und den Programmen, die ich bisher nicht verwendet habe. Richtig gefehlt hat mir ein Programm wie One Note, Ersatz habe ich mit „NoteBook“ gefunden, das Andreas Kalt hier dankenswerterweise vorstellt. Andere Programme habe ich bisher noch nicht getestet, irgendwie bietet OS X alles was man braucht.

Als ein wenig umständlich habe ich Mail empfunden. Wahrscheinlich ist das aber nicht so, ich bin eben doch recht lange mit Thunderbird unterwegs. Ein echtes Problem war aber die Tatsache, dass ich nun mit zwei PCs auf das gleiche Mailkonto zugreife. Gelöst habe ich es mit mobile.me und einem IMAP-Zugriff. Das hat auch den Vorteil, dass ich mit weiteren PCs und evtl. auch mit einem mobilen Gerät (irgendwann, wenn ich mal groß bin, möchte ich ein iPhone) darauf zugreifen kann.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem MacBook, vor allem mit der Akkulaufzeit. Wie lange ich in verschiedenen Welten unterwegs bin, wird sich zeigen, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich die Windowszeit langsam dem Ende neigt.