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  1. Und dennoch stelle ich mir die Frage, ob die Gewinne, die da irgendjemand mit zweifelhaften Geschäftsmodellen einfährt (schnelles Geld geht bekanntlich meistens zu Lasten Dritter), es wert sind, dass dadurch die Gehirne Minderjähriger äußerst fragwürdigen Einflüssen ausgesetzt sind. Wägen da Gesellschaft und Politik noch mit der gebotenen Umsichtig Nutzen und Kosten gegeneinander ab? Oder ganz plakativ gefragt: Wo bleibt eigentlich der Jugendschutz im Internet? Und gerät der Jugendschutz auch deshalb aus dem Blick der Öffentlichkeit, weil es immer weniger Kinder und Jugendliche in den westlichen Gesellschaften gibt, deren Belange dadurch zunehmend belangloser erscheinen?

    So wie wir Erwachsenen den Kindern das Themenfeld Liebe, Sexualität präsentieren (was viel mit dem Umgang der Geschlechter ganz generell miteinander zu tun hat), so ähnlich werden sie sich bei ihren ersten Schritten in dem Lebensbereich nachahmend betätigen. Das sollte uns einigermaßen nachdenklich werden lassen.

    Und dass diese Werbung von Erwachsenen für Erwachsene gemacht wird, das begreifen natürlich auch schon 10-Jährige (denen Thunderbird zu umständlich ist und die deshalb ausschließlich von ihrem Webmailaccount aus arbeiten). Wirft das nicht irgendwie ein beschämendes Licht auf uns!?

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