Boston ist im Vergleich zu New York eine beschauliche Kleinstadt – ok, ein paar hunderttausend Einwohner, aber die machen kaum Lärm. Der Verkehr ist allerdings gleich – und doch ganz anders. Gleich ist, dass sie in beiden Städten wie die Henker fahren, in New York merkt man das aber nicht, weil die Straßen so verstopft sind, dass der Verkehr kaum fließt. Im Prinzip kann man überall gefahrlos über die Straße gehen. Das kann man hier nicht. Weil es keine Verstopfung gibt, sind alle sehr flott unterwegs, man nimmt besser die offiziellen Wege.Wir haben heute die Subway genommen, die Wagen sind – um es freundlich zu beschreiben – etwas in die Jahre gekommen, ich denke sie kommen aus den Sechzigern. Unser Ziel war das New England Aquarium, eine Art Wasserzoo. Karten gekauft und dann… nicht reingegangen. Ging zeitlich nicht, wir hatten nämlich Kombikarten: Eintritt und Whalewatching. Die Tour begann um 12.00 und deshalb musste das Aquarium warten (machen wir am Samstag, da soll es regnen).

Dann habe ich einen Fehler gemacht. Wir hatten Hunger und sind in einem Imbiss aufgeschlagen. Heute habe ich gelernt, was schlechtes Essen ist, obwohl, Essen darf man das nicht nennen. Dafür ist die Avocado nicht gestorben. Es war furchtbar.

Das kann man dann von unserer Bootsfahrt nicht sagen, die war toll. Wale gesehen, einen ziemlich großen (vegetarischen!) Hai und einen Haufen ausflippender Asiaten. Jetzt haben wir in den vergangenen Monaten fast alles, was sich im Meer bewegt, gesehen. Seals, Wale, Pinguine, Schildkröten (aber nur im Zoo). Morgen gehen wir Fisch essen.