Als Deutschlehrer ist man ja irgendwie ständig am korregieren und mein Traum besteht ja in einer Korrekturmaschine: Sie sieht aus wie ein Kopierer, man legt die Schülerarbeit ein, dann raucht und qualmt es anständig (die Duftrichtung ist ausschließlich eine Frage des Preises, das regelt man per Plugin) und anschließend kann man die Arbeit fertig korregiert, mit Anmerkungen versehen und benotet aus der Maschine entnehmen.

Bis es soweit ist, beschäftige ich mich mit Online-Testumgebungen. Das Für und Wider um standardisierte Tests werde ich erst kommentieren, wenn sich eine der beiden Fraktionen durchgesetzt hat, mir geht es eher um die Praktikabilität. Im Vergleich stehen sich gegenüber:

Folgende Fragen sollen im Mittelpunkt stehen:

  • Kosten,
  • technische Voraussetzungen für den Betrieb der Testumgebung,
  • wie einfach sind die Tests zu erstellen,
  • wie einfach ist die Bedienung des Tests
  • wie sicher ist die Testumgebung,
  • was können die Umgebungen für Tests anbieten,
  • wie sieht die Auswertung aus?

Das sind schon eine Menge Fragen, denen sich ein solches Programm stellen muss. Idealerweise sieht das so aus: das Programm kostet nichts oder nur wenig, die Bedienung ist intuitiv und erfordert keine Programmierkenntnisse, der Blick ins Handbuch ist selten und lohnenswert. Außerdem braucht man keine zusätzlichen Onlineressourcen oder Datenbanken, die Tests sind sozusagen „stand alone“ und können auch von wenig computeraffinen Kollegen eingestellt werden. Das Ausfüllen sollte keine Probleme bereiten, schön wäre es, wenn die Fragen zufällig angeordnet werden. Die Auswertung erfolgt so, dass sich die Ergebnisse leicht speichern lassen (zur Ablage – am liebsten als PDF) und für die Schüler auch einsehbar sind.

So, jetzt geht es ans Testen!